03. Juli 2026 | 15:00–20:00 Uhr | Online via Zoom
Wie können wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unseren Angeboten besser vor sexualisierter Gewalt schützen? Welche Warnsignale gibt es? Wie handeln Täter*innen? Und was können wir als Gruppenleitungen, Ehrenamtliche und Fachkräfte konkret tun, um sichere Räume zu schaffen?
In dieser praxisnahen Online-Fortbildung vermittelt die Referentin Michaela Lange (Die Falken Braunschweig) grundlegendes Wissen zum Themenfeld sexualisierte Gewalt und Prävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Gemeinsam erarbeiten wir, wie Schutzstrukturen in Jugendgruppen, Vereinen und Einrichtungen aufgebaut und gestärkt werden können.
Inhalte der Fortbildung:
- Was ist sexualisierte Gewalt und welche Formen gibt es?
- Täter*innenstrategien erkennen und verstehen
- Zusammenhang von Macht, Grenzverletzungen und Gewalt
- Auswirkungen sexualisierter Gewalt auf Betroffene
- Handlungsmöglichkeiten im Verdachts- oder Krisenfall
- Prävention und Gestaltung sicherer Räume („Safer Spaces“)
- Besonderheiten und Herausforderungen in der queeren Jugendarbeit
- Einführung in Schutzkonzepte
- Erste Schritte zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes in der eigenen Organisation
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an Ehrenamtliche, Gruppenleitungen, Vorstände, Hauptamtliche und weitere Multiplikator*innen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der queeren Community in Niedersachsen und Bremen.
Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Risiken frühzeitig zu erkennen und konkrete Ideen für die Weiterentwicklung von Schutzstrukturen in der eigenen Praxis mitzunehmen.
Teilnahmebescheinigung
Alle Teilnehmenden erhalten im Anschluss an die Fortbildung ein Zertifikat über die Teilnahme.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Safer Spaces stärken – Online-Fortbildung zum Schutz vor sexualisierter Gewalt in der queeren Jugendarbeit“ statt und wird durch das Förderprogramm Start2Act der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) mit Mitteln der Europäischen Union gefördert.






