Das Queere Jugendnetzwerk Lambda Niedersachsen-Bremen e.V. ist der landesweite Fach- und Vernetzungsverband für queere Jugendarbeit in Niedersachsen und Bremen.
Wir unterstützen, begleiten und vernetzen queere Jugendgruppen – insbesondere im ländlichen Raum – und setzen uns für den Ausbau einer flächendeckenden, inklusiven und professionellen queeren Jugendarbeit ein.
Lambda stärkt queere Jugendliche durch Bildungs-, Vernetzungs- und Beratungsangebote, fördert die Gründung neuer Jugendgruppen und vertritt die Interessen queerer Jugendarbeit auf Landesebene. Partizipation, Empowerment und Qualitätsentwicklung stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns.
Landesverband Lambda NDS-HB e.V.
Torstr. 16
38518 Gifhorn
kontakt(at)lambda-nds-hb.de
05371 7593 152
- Durchführung von Jugendbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen
- Begleitung, Beratung und Starthilfe für queere Jugendgruppen
- Pädagogische Fachberatung und Supervision
- Fördermittelberatung und Fördermanagement
- Aufbau und Pflege landesweiter Plattformen, Tools und Methoden
- Kooperation mit Behörden, Trägern und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
- Interessenvertretung auf kommunaler und Landesebene
- Weiterentwicklung und Verbreitung von Qualitätsstandards
- Empowerment queerer Jugendlicher
... wachsen in einer heteronormativ geprägten Gesellschaft auf und sind ständigen Diskriminierungen oder Ausgrenzungen ausgeliefert. Zusätzlich haben LSBTIQ*-Jugendliche in der Pubertät keine Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Dadurch entsteht eine doppelte Belastung und somit ein erhöhter Bedarf an Aufklärung und Information.
Die heteronormativ geprägte Gesellschaft lebt Jugendlichen heutzutage vor, wie Männer und Frauen zu sein haben. Auch das lang gelebte binäre System (weiblich oder männlich) kann in der heutigen Gesellschaft nicht mehr funktionieren.
Sie haben oftmals ein stark stereotypes Bild von LSBTIQ*-Jugendlichen verinnerlicht und glauben, sie könnten es jemandem ansehen bzw. es könnte ihnen anzusehen sein.
Selbst in der Politik war es lange nicht möglich für gleichgeschlechtliche Paare zu heiraten. Sie konnten nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen und fühlten sich somit als Menschen zweiter Klasse.
Aus Studien wird deutlich, dass viele der Jugendlichen nicht genügend aufgeklärt sind, wenn sie bemerken, dass sie sich möglicherweise dem LSBTIQ*-Spektrum zugehörig fühlen.
Es fehlt grundlegend an Informationen und die Gesellschaft muss sensibilisiert und offener werden, damit LSBTIQ*-Jugendliche nicht in Angst aufwachsen, sich für sich selbst schämen und Ihr-Sein verstecken.
24% der Jugendlichen nutzen eine Selbstbeschreibung, die sich nicht an einem heterosexuellen, binären System orientiert.
Deutsches Jugendinstitut „Coming-out – und dann...?!“, Claudia Krell, Kerstin Oldemeier, 2015